Projektarbeit

Unsere wichtige Projektarbeit zusammengefasst.

„JUGEND-IMAGE schaffen“: ein PR- und Kommunikationskonzept für die Seminarreihe „Identität und Integration PLUS“

Der Jugendverband der Landsmannschaft (Jugend-LmDR) entwickelte im Rahmen des Projektes „JUGEND-IMAGE schaffen“ ein PR- und Kommunikationskonzept für die Seminarreihe „Identität und Integration PLUS“ (IIP), die Mitte März wieder in Berlin startet. Das Integrationshaus „Lyra e.V.“ in Berlin und der Verein „Freundschaft-Druschba“ aus NRW führen in Kooperation die Seminare durch.

„Ziel des Integrationsförderangebots „Identität und Integration PLUS“ ist es, den Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern relevante Kompetenzen zu vermitteln, sowie ihre Eigeninitiative und ihre Eigenverantwortung zu stärken. Auf diese Weise wollen wir den Teilnehmern eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland ermöglichen“, erklärt Walter Gauks, Vorsitzender des Vereins Lyra e.V. und Bundesvorsitzender der JUGEND-LmDR.

Ein Kommunikationskonzept wird dann erstellt, wenn ein Vorhaben ein Projekt umzusetzen entsteht und man beabsichtigt, dieses Projekt zu vermarkten. An sich ist ein Kommunikationskonzept eine Sammlung von verschiedenen Maßnahmen, die zur Umsetzung dieses Vorhabens notwendig sind. Dabei muss das Projekt der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden und sie dran teilhaben zu lassen. Es musste also für die IIP Seminare so ein Konzept erstellt werden, das potenzielle Teilnehmer finden würde und ihr Interesse für Seminare wecken würde.

Das Kommunikationsteam für Seminare „IIP“ bildete sich aus aktiven Teilnehmern der Jugend-LmDR: dem PR-Berater Philipp Kirchner, der Kulturwissenschaftlerin mit Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit Daria Zingaleva und Lena Arent, Journalistin. Auf der Basis des Projektes „JUGEND-IMAGE SCHAFEN“ konzentrieren sich die Aktiven aus der Jugend-LMDR auf zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung der Angebote.

Die erste Herausforderung bei der Erstellung des Konzeptes war es, die Zielgruppen und die Inhalte, die später in den Seminaren vermittelt werden sollen, für diejeweiligen Gruppen festzulegen. Dabei konnten auch eigene Ideen miteinfließen, die Vorgaben des Bundesministeriums für Migration und Flüchtlinge mussten bei der Gestaltung jedoch eingehalten werden. Im Rahmen der Ausarbeitung des Konzeptes hat man sich auf drei Altersgruppen einigen können: 1) Teilnehmer im Alter von 16 bis 27 Jahren; 2) 27-49-jährige; 3) Teilnehmer ab 50 Jahren. Das PR-Team musste außerdem herausfinden, welche Aspekte für jede einzelne Zielgruppe interessant sind, und sie dazu animieren könnten, die Seminare zu besuchen. So z.B. wären für die älteste Gruppe solche Aspekte wie ein PC-Kurs und aktuelle Rechtsfragen zur Pflege und Rente besonders relevant. Neben Teilnehmeraquise (das Anwerben von Teilnehmern) durfte jedoch nicht vergessen werden, den Seminaren die nötige Anerkennung innerhalb der Gesellschaft zu verschaffen und somit eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Außerdem wurden auch folgende Kanäle der Kommunikation festgelegt: Soziale Netzwerke, lokale Print- und Onlinemedien, Jobcenter und Arbeitsagenturen, Wohnungsunternehmen und verschiedene Vereine, russlanddeutsche Multiplikatoren etc.

Die Mitglieder der PR-Gruppe teilten ihre Eindücke von der Zusammenarbeit im Team mit:

„Bestimmte Sichtweisen zu harmonisieren, also Koordination von Gruppen – weil das ja eine Gruppenarbeit war – das war manchmal eine Herausforderung. Ich habe natürlich eine sehr klare Vorstellung davon, wie ich all diese Dinge machen würde. Da es aber nicht nur um meine Meinung geht, braucht man so ein bisschen extra Zeit“, erzählt Philipp Kirchner.

Daria Zingaleva äußerte sich zur bisherigen Zusammenarbeit wie folgt:

„Wenn man erfolgreich sein will, ist eine gute Teamarbeit von großer Bedeutung – vor allem was die Kommunikation betrifft. Bei uns im Team hat die Zusammenarbeit bisher sehr gut funktioniert. Obwohl es natürlich auch mal Meinungsverschiedenheiten gab, die ausdiskutiert werden mussten. Das Erreichen der gesetzten Ziele stand für uns dabei jedoch immer im Vordergrund“. Trotz kleinerer Schwierigkeiten hat das Kommunikationsteam ganze Arbeit geleistet. Das Kommunikationskonzept ist fertig und muss jetzt nur noch zum Leben erweckt und in die Realität umgesetzt werden. Die spannendste Arbeit geht also erst richtig los…


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